26. August 2020 – 30. Mai 2021

Chaos & Aufbruch

Berlin 1920|2020

Über Nacht verdoppelte sich 1920 die Einwohnerzahl Berlins. Durch Eingemeindung benachbarter, bis dahin selbstständiger Städte und Gemeinden entstand eine der größten Städte der Welt. Das Märkische Museum präsentiert aus diesem Anlass ab April 2020 eine umfangreiche Sonderausstellung.

Märkisches Museum
21. August 2020 - 24. Januar 2021

Vorort oder Weltstadt?

Charlottenburg, Wilmersdorf und Groß-Berlin

Die selbstbewussten Vororte im Westen waren bevorzugte Wohngegenden des gehobenen Bürgertums. Prachtstraßen und Grundstückspekulationen bestimmten das Stadtbild, während sich die sozialen Gegensätze zu Berlin verschärften und den politischen Vertretern ein Argument für ihr Beharren auf Selbständigkeit lieferten. Die »guten Adressen« trafen auf die drängenden Fragen der neuen Stadt Groß-Berlin.

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf
19. Juni – 4. Oktober 2020

Kiezgeschichten

100 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg

Friedrichshain und Kreuzberg sind Aushängeschilder des heutigen Berlins.

Von „Chicago an der Spree“, Berghain, SO36 bis Kreuzberg 61: In beiden Bezirksteilen gibt es viele Orte, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind und schillernde Images hervorrufen. Sie bilden aber nur Einzelaspekte der Geschichte und der Gegenwart ab.

FHXB Museum
Voraussichtlich August – 20. Dezember 2020

Oskar Ziethen

Kommunalpolitiker mit Weitblick

Die Ausstellung stellt Lichtenbergs Bürgermeister Oskar Ziethen vor, der vom Beginn seiner Amtszeit 1896 an um einen Anschluss der sich zur Stadt entwickelnden Kommune an Berlin interessiert ist und trotz Ablehnung seines Ansinnens seitens des Berliner Magistrats aktiver Verfechter einer Verfechtung der Kern- und Radkommunen Berlins bleibt, ob zunächst in Zweckverbänden und dann im Prozess um die Herbeiführung einer Groß-Kommune. 1924 wird er mit der Ernennung zum 100. Stadtältesten Berlins geehrt.

Museum Lichtenberg
17. August 2020 bis 16. April 2021

StadtRandLage.

Ein Marzahn-Hellersdorfer ABC

Von A wie Alice-Salomon-Hochschule bis Z wie Zwangsarbeit in der NS-Zeit: Die Ausstellung umreisst die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Marzahn-Hellersdorf und Berlin in historischen und aktuellen Bespielen.

Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf
15. August 2020 bis 4. April 2021

Großstadt Neukölln

Ausstellung

Wie hat sich Neukölln seit der Eingemeindung zu Groß-Berlin 1920 verändert? Anhand von acht markanten Schauplätzen wird die städtebauliche Entwicklung im Großstadtbezirk Neukölln in der Ausstellung visuell erlebbar. Das gelingt, indem die Besucher*innen Großfotos mit historischen Motiven der acht Orte mit Würfeln selbst zusammenbauen können – wie in einem Puzzle. Wer die Fotografien sorgfältig „liest“, wird angeregt, auf feinste Veränderungen im Stadtbild zu achten und kann so verschiedene Epochen miteinander vergleichen.

Museum Neukölln
10. Oktober 2020 – 31. Januar 2021

Das Rathaus Wedding 1930

Ein neues Rathaus für einen neuen Bezirk. Eine Gebrauchsanleitung

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Rathauses Wedding von 1928/1930. Das Rathausgebäude an der Müllerstraße verkörperte die Idee einer neuen Verwaltung in der Einheitsgemeinde Groß-Berlin von 1920 als demokratisch strukturierte, funktionale Stadt. Die Ausstellung schlägt zugleich einen Bogen in die Gegenwart: 100 Jahre später wird im Bezirk Mitte wieder ein neues Rathaus geplant, im Baukomplex des ehemaligen ‚Hauses der Statistik‛. Will auch dies, wie einst das Rathaus Wedding, ein ‚Rathaus der Zukunft‛ sein?

Mitte Museum
Herbst 2020 bis Frühjahr 2021

Aufbruch und Reform

Pioniere der modernen Sozialarbeit in Prenzlauer Berg während der Weimarer Republik

Die Verarmung von Teilen der Bevölkerung durch die Folgen des Krieges nach 1918 und der Wirtschaftskrise Anfang der 1920er Jahre traf in besonderem Maße Kriegswitwen und -waisen sowie Kinder und Jugendliche. Viele Jugendliche blieben ohne Ausbildung und Beschäftigung. Durch das „Groß-Berlin-Gesetz 1920“ und der damit verbundenen kommunalen Selbstverwaltung konnten die neuen Berliner Bezirke eigene politische Akzente setzen.

Museum Pankow
06.07.2020 bis 18.10.2020

Mitten in Reinickendorf

100 Jahre (Groß-)Berlin

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte.

Museum Reinickendorf
13. September 2020 – 18. Mai 2021

Jein danke!

Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920

Was hat zur Spandauer Identität geführt? Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung / Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit, Freizeit, Wohnen und Militär vorgestellt, die prägend für Spandau um 1920 waren und grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung Spandaus. Dabei spiegeln Objekte, Texte und partizipative Möglichkeiten den Wandel von der störrischen Stadt zum selbstironischen Teil Berlins.

Stadtgeschichtliches Museum Spandau
27. Januar bis 28. Juni 2020

NEU, GROSS, GRÜN

100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten

Groß-Berlin und die Folgen für Steglitz und Zehlendorf

Anhand von 12 repräsentativen Beispielen des Neuen Bauens in Steglitz und Zehlendorf und den sechs Schlüsselbegriffen „NEU“, „GROSS“, „GRÜN“, „GEMEINSCHAFT“; „BEWEGT“ und „ARBEIT“ zeigt die Ausstellung, wie sich Berlin ab 1920 zum Experimentierfeld der Moderne entwickelte.

Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf
25. Juni 2020 – 13. September 2020

Wege aus der Wohnungsnot - Teil I

Bauen für „Groß-Berlin“ in Schöneberg und Tempelhof

Bei der Gründung „Groß-Berlins“ fehlen der Stadt 130.000 Wohnungen. Die bestehenden Wohnungen weisen oft erhebliche Mängel auf, sind feucht, dunkel und überbelegt. Schöneberg und Tempelhof suchen nach Lösungen und finden ihre Wege aus der Wohnungsnot. Die gleichnamige Ausstellungsreihe im Schöneberg Museum und Tempelhof Museum beleuchtet diese Geschichte.

Tempelhof Museum
1. August 2020 – 14. März 2021

Wege aus der Wohnungsnot - Teil II

Bauen für „Groß-Berlin“ in Schöneberg und Tempelhof

Bei der Gründung „Groß-Berlins“ fehlen der Stadt 130.000 Wohnungen. Die bestehenden Wohnungen weisen oft erhebliche Mängel auf, sind feucht, dunkel und überbelegt. Schöneberg und Tempelhof suchen nach Lösungen und finden ihre Wege aus der Wohnungsnot. Die gleichnamige Ausstellungsreihe im Schöneberg Museum und Tempelhof Museum beleuchtet diese Geschichte.

Schöneberg Museum
17. September – 31. März 2021

„Wir kommen nicht mit leeren Händen“

Die Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihr Weg nach Groß-Berlin im Jahr 1920

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die 15 Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihre Haltung zu „Groß-Berlin“. Die Spanne reichte von größter Zustimmung bis hin zu Bestrebungen, Berlin wieder zu verlassen. Die Ausstellung zeigt, wie nachhaltig eine Verwaltungsreform den Alltag der Menschen veränderte und richtet den Blick auf die südöstliche Peripherie der neuen Stadtgemeinde.

Museum Köpenick
26. August 2020 – 30. Mai 2021 | Märkisches Museum

Chaos & Aufbruch

Berlin 1920|2020

Über Nacht verdoppelte sich 1920 die Einwohnerzahl Berlins. Durch Eingemeindung benachbarter, bis dahin selbstständiger Städte und Gemeinden entstand eine der größten Städte der Welt. Das Märkische Museum präsentiert aus diesem Anlass ab April 2020 eine umfangreiche Sonderausstellung.

21. August 2020 - 24. Januar 2021 | Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Vorort oder Weltstadt?

Charlottenburg, Wilmersdorf und Groß-Berlin

Die selbstbewussten Vororte im Westen waren bevorzugte Wohngegenden des gehobenen Bürgertums. Prachtstraßen und Grundstückspekulationen bestimmten das Stadtbild, während sich die sozialen Gegensätze zu Berlin verschärften und den politischen Vertretern ein Argument für ihr Beharren auf Selbständigkeit lieferten. Die »guten Adressen« trafen auf die drängenden Fragen der neuen Stadt Groß-Berlin.

19. Juni – 4. Oktober 2020 | FHXB Museum

Kiezgeschichten

100 Jahre Friedrichshain und Kreuzberg

Friedrichshain und Kreuzberg sind Aushängeschilder des heutigen Berlins.

Von „Chicago an der Spree“, Berghain, SO36 bis Kreuzberg 61: In beiden Bezirksteilen gibt es viele Orte, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind und schillernde Images hervorrufen. Sie bilden aber nur Einzelaspekte der Geschichte und der Gegenwart ab.

Voraussichtlich August – 20. Dezember 2020 | Museum Lichtenberg

Oskar Ziethen

Kommunalpolitiker mit Weitblick

Die Ausstellung stellt Lichtenbergs Bürgermeister Oskar Ziethen vor, der vom Beginn seiner Amtszeit 1896 an um einen Anschluss der sich zur Stadt entwickelnden Kommune an Berlin interessiert ist und trotz Ablehnung seines Ansinnens seitens des Berliner Magistrats aktiver Verfechter einer Verfechtung der Kern- und Radkommunen Berlins bleibt, ob zunächst in Zweckverbänden und dann im Prozess um die Herbeiführung einer Groß-Kommune. 1924 wird er mit der Ernennung zum 100. Stadtältesten Berlins geehrt.

17. August 2020 bis 16. April 2021 | Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

StadtRandLage.

Ein Marzahn-Hellersdorfer ABC

Von A wie Alice-Salomon-Hochschule bis Z wie Zwangsarbeit in der NS-Zeit: Die Ausstellung umreisst die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Marzahn-Hellersdorf und Berlin in historischen und aktuellen Bespielen.

15. August 2020 bis 4. April 2021 | Museum Neukölln

Großstadt Neukölln

Ausstellung

Wie hat sich Neukölln seit der Eingemeindung zu Groß-Berlin 1920 verändert? Anhand von acht markanten Schauplätzen wird die städtebauliche Entwicklung im Großstadtbezirk Neukölln in der Ausstellung visuell erlebbar. Das gelingt, indem die Besucher*innen Großfotos mit historischen Motiven der acht Orte mit Würfeln selbst zusammenbauen können – wie in einem Puzzle. Wer die Fotografien sorgfältig „liest“, wird angeregt, auf feinste Veränderungen im Stadtbild zu achten und kann so verschiedene Epochen miteinander vergleichen.

10. Oktober 2020 – 31. Januar 2021 | Mitte Museum

Das Rathaus Wedding 1930

Ein neues Rathaus für einen neuen Bezirk. Eine Gebrauchsanleitung

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Rathauses Wedding von 1928/1930. Das Rathausgebäude an der Müllerstraße verkörperte die Idee einer neuen Verwaltung in der Einheitsgemeinde Groß-Berlin von 1920 als demokratisch strukturierte, funktionale Stadt. Die Ausstellung schlägt zugleich einen Bogen in die Gegenwart: 100 Jahre später wird im Bezirk Mitte wieder ein neues Rathaus geplant, im Baukomplex des ehemaligen ‚Hauses der Statistik‛. Will auch dies, wie einst das Rathaus Wedding, ein ‚Rathaus der Zukunft‛ sein?

Herbst 2020 bis Frühjahr 2021 | Museum Pankow

Aufbruch und Reform

Pioniere der modernen Sozialarbeit in Prenzlauer Berg während der Weimarer Republik

Die Verarmung von Teilen der Bevölkerung durch die Folgen des Krieges nach 1918 und der Wirtschaftskrise Anfang der 1920er Jahre traf in besonderem Maße Kriegswitwen und -waisen sowie Kinder und Jugendliche. Viele Jugendliche blieben ohne Ausbildung und Beschäftigung. Durch das „Groß-Berlin-Gesetz 1920“ und der damit verbundenen kommunalen Selbstverwaltung konnten die neuen Berliner Bezirke eigene politische Akzente setzen.

06.07.2020 bis 18.10.2020 | Museum Reinickendorf

Mitten in Reinickendorf

100 Jahre (Groß-)Berlin

Vor über hundert Jahren erstreckten sich zwischen den Landgemeinden des späteren Bezirks Reinickendorf noch große freie Felder und Waldflächen. Nach der Eingemeindung Berlins wurden sie Teil des Zukunftsraums Berlin, der die Grundlage für bedeutende Sozialreformen bildete und die städtebauliche Entwicklung enorm voranbrachte.

13. September 2020 – 18. Mai 2021 | Stadtgeschichtliches Museum Spandau

Jein danke!

Spandau und die Gründung von Groß-Berlin 1920

Was hat zur Spandauer Identität geführt? Im Spannungsfeld zwischen Berliner Verwaltung / Spandauer Magistrat und dem Alltag der Bewohner*innen Spandaus werden die Themen Verkehr, Arbeit, Freizeit, Wohnen und Militär vorgestellt, die prägend für Spandau um 1920 waren und grundlegend für die heutige (Selbst-)Wahrnehmung Spandaus. Dabei spiegeln Objekte, Texte und partizipative Möglichkeiten den Wandel von der störrischen Stadt zum selbstironischen Teil Berlins.

27. Januar bis 28. Juni 2020 | Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

NEU, GROSS, GRÜN

100 Jahre Architekturmoderne im Berliner Südwesten

Groß-Berlin und die Folgen für Steglitz und Zehlendorf

Anhand von 12 repräsentativen Beispielen des Neuen Bauens in Steglitz und Zehlendorf und den sechs Schlüsselbegriffen „NEU“, „GROSS“, „GRÜN“, „GEMEINSCHAFT“; „BEWEGT“ und „ARBEIT“ zeigt die Ausstellung, wie sich Berlin ab 1920 zum Experimentierfeld der Moderne entwickelte.

25. Juni 2020 – 13. September 2020 | Tempelhof Museum

Wege aus der Wohnungsnot - Teil I

Bauen für „Groß-Berlin“ in Schöneberg und Tempelhof

Bei der Gründung „Groß-Berlins“ fehlen der Stadt 130.000 Wohnungen. Die bestehenden Wohnungen weisen oft erhebliche Mängel auf, sind feucht, dunkel und überbelegt. Schöneberg und Tempelhof suchen nach Lösungen und finden ihre Wege aus der Wohnungsnot. Die gleichnamige Ausstellungsreihe im Schöneberg Museum und Tempelhof Museum beleuchtet diese Geschichte.

1. August 2020 – 14. März 2021 | Schöneberg Museum

Wege aus der Wohnungsnot - Teil II

Bauen für „Groß-Berlin“ in Schöneberg und Tempelhof

Bei der Gründung „Groß-Berlins“ fehlen der Stadt 130.000 Wohnungen. Die bestehenden Wohnungen weisen oft erhebliche Mängel auf, sind feucht, dunkel und überbelegt. Schöneberg und Tempelhof suchen nach Lösungen und finden ihre Wege aus der Wohnungsnot. Die gleichnamige Ausstellungsreihe im Schöneberg Museum und Tempelhof Museum beleuchtet diese Geschichte.

17. September – 31. März 2021 | Museum Köpenick

„Wir kommen nicht mit leeren Händen“

Die Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihr Weg nach Groß-Berlin im Jahr 1920

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die 15 Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihre Haltung zu „Groß-Berlin“. Die Spanne reichte von größter Zustimmung bis hin zu Bestrebungen, Berlin wieder zu verlassen. Die Ausstellung zeigt, wie nachhaltig eine Verwaltungsreform den Alltag der Menschen veränderte und richtet den Blick auf die südöstliche Peripherie der neuen Stadtgemeinde.